Zweck des Coachings: Mit wem besprechen Sie heikle Themen? Wer gibt Ihnen Contra oder stellt Ihnen kritische Fragen? Von wem bekommen Sie ein ehrliches, konstruktives, objektives und offenes Feedback? Häufig fehlt es an einer Vertrauensperson, einem Sparringpartner im Bezug auf konkrete berufliche Fragestellungen und Probleme. Nutzen Sie Coaching als Chance für einen professionellen Diskurs. Auf Augenhöhe. Mit jemandem, der selbst als Führungskraft über die entsprechende Erfahrung verfügt, über die Sie sich austauschen wollen.
Dauer und Ablauf des Coachings: Die Anzahl der Coaching-Sitzungen hängt in erster Linie von Ihrem Anliegen ab. So gibt es Coachings, die mit 2-3 Sitzungen zu einem gewünschten Ergebnis führen; andere Coaching-Prozesse, etwa wenn es um die Begleitung eines umfangreichen Veränderungsprozesses geht, können auch mehrere Monate andauern. Wichtig ist, den Verlauf des Coachings bedarfsgerecht gemeinsam zu gestalten. Ebenso hängt die Dauer der einzelnen Meetings stark von dem jeweiligen Thema ab. Empfehlenswert ist eine Sitzungsdauer von 60-120 Minuten. Auch der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Coachings lässt sich nur individuell bestimmen. In der Regel ist eine Frequenz von 2- bis 4-wöchigen Terminen sinnvoll.
Ort des Coachings: Den Ort des Coachings bestimmen Sie. Ob in Ihren Räumen, oder lieber auf neutralem Boden, ob in Konferenzräumen oder am Flughafen, womöglich sogar in einem Café, Restaurant oder auch an der frischen Luft, sei es bei einem ausgiebigen Landspaziergang oder bei einer Bootsfahrt auf dem Ammersee: das Coaching findet dort statt, wo Sie es brauchen oder für sinnvoll erachten. Bisweilen kann es auch hilfreich sein, einzelne Fragen oder kleinere Einheiten am Telefon oder per E-Mail zu bearbeiten; auch Shadowing, d.h. die Begleitung in Meetings oder typischen Arbeitssituationen, kann Bestandteil des Coaching-Prozesses sein.